Zahnarztteam in der Oralchirurgie im OP: Assistenz mit Blick aufs Röntgenbild und chirurgischer OP-Umgebung

Die Oralchirurgie in Hockenheim ist professionell, einfühlsam und präzise

Manchmal reichen die klassischen Behandlungsmethoden nicht aus. Dann setzen wir auf oralchirurgische Maßnahmen. Unter Oralchirurgie versteht man chirurgische Eingriffe, die im Mundraum durchgeführt werden. Sie betreffen die Zähne, den Kiefer und umliegendes Weichgewebe. Knochenaufbau und Implantologie haben sich als eigenständige Behandlungsmethoden in der Oralchirurgie etabliert.

Unser Leistungsangebot innerhalb der Oralchirurgie:


Wir finden immer die passenden Lösungen für Ihre Zahngesundheit – Oralchirurgie bei becker.dental in Hockenheim. Haben Sie Angst vor der Spritze, behandeln wir Sie unter Lachgas. Möchten Sie von Ihrer Behandlung gar nichts spüren, sedieren wir Sie im Dämmerschlaf. Bei größeren Eingriffen ist auch eine Narkose möglich. Rufen Sie uns an und wir besprechen es gerne mit Ihnen: (06205) 28 88 90

Zahnärzte bei einer Wurzelspitzenresektion in der Praxis Becker in Hockenheim, im Hintergrund Röntgenaufnahme des Kiefers

Wie läuft ein oralchirurgischer Eingriff in Hockenheim ab?

Ein oralchirurgischer Eingriff erfolgt bei uns im Wesentlichen immer dem gleichen Ablauf: von der Beratung bis zur Nachkontrolle.

  • Beratung und Diagnostik: Wir untersuchen Ihren Mund und röntgen bei Bedarf. Wir erklären Ihnen den Eingriff und beantworten Ihre Fragen.
  • Betäubung wählen: Sie entscheiden mit. Möglich sind örtliche Betäubung, Lachgas oder Dämmerschlaf. So spüren Sie vom Eingriff wenig bis nichts
  • Der Eingriff: Wir arbeiten meist minimalinvasiv, also über kleine Schnitte. Die heilen in der Regel schneller. Wir versorgen die Wunde und setzen bei Bedarf eine Naht.
  • Nachsorge: Sie erhalten Ihren Nachsorgeplan. Wir vereinbaren einen Kontrolltermin und ziehen dann meist die Fäden.

 


Sie haben weitere Fragen zu einem konkreten Eingriff? Wir beraten Sie in Ruhe. Vereinbaren Sie Ihren Termin:

Knochenaufbau für sichere Implantate

Der Knochenaufbau ist notwendig, wenn nicht genügend Kieferknochen für ein Implantat vorhanden ist.

Ein Zahnimplantat braucht festen Halt im Kieferknochen. Gehen Zähne verloren, ist der Kieferknochen meist in einem weniger guten Zustand. Der Knochen ist in vielen Fällen bereits zurückgebildet und gibt Implantaten zu wenig Substanz für einen sicheren Halt. Aber: Fehlender Knochen lässt sich wieder aufbauen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Welche wir wählen, entscheiden wir immer individuell. Gemeinsam überlegen wir, welche Methode für Sie passt. Generell verfügen wir über das gesamte chirurgische Spektrum rund um den klassischen Knochenaufbau.

Weisheitszähne - manchmal müssen sie raus

Wenn Weisheitszähne Beschwerden verursachen, müssen sie meistens entfernt werden. Verlagerte Weisheitszähne bleiben mitunter im Kieferknochen stecken. Der umliegende Knochen kann sich entzünden und Nachbarzähne können sich verschieben.

In diesen Fällen entfernen wir Weisheitszähne:

  • Wenn der Zusammenbiss gestört ist.
  • Wenn Weisheitszähne verlagert sind.
  • Wenn Weisheitszähne oder Nachbarzähne schmerzen oder Schmerz im Kiefer bis zu den Ohren zieht.
  • Wenn die Gebissentwicklung aufgrund verlagerter Weisheitszähne gestört ist.
  • Wenn wir Entzündungen rund um die Weisheitszähne feststellen.

Manchmal können wir Weisheitszähne auch im Kiefer lassen. Und zwar dann, wenn der Kieferknochen genug Platz für die Weisheitszähne bietet. Passen sich die sogenannten Achter gut in das Gebiss ein, entfernen wir sie nicht in jedem Fall.

Wir entscheiden dies immer individuell, nach einer gründlichen Diagnose.


So verhalten Sie sich richtig vor und nach der OP

Im folgenden Dokument finden Sie alle wichtigen Hinweise für die Zeit vor und nach Ihrem Eingriff – damit Ihre Heilung gut verläuft.

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Behandlungssituation in der Oralchirurgie der Zahnarztpraxis Becker in Hockenheim

Zysten - warum sie entfernt werden sollten

Zysten sollten entfernt werden, weil sie den Kieferknochen schädigen und umliegende Zähne gefährden können.

Eine Zyste ist eine meist mit Flüssigkeit gefüllte „Blase“. Oft entwickelt sie sich im Mund-Kieferbereich aufgrund einer Entzündung im Bereich der Wurzelspitze. Es kann auch sein, dass sich eigene Körperzellen zu dieser „Blase“ bilden.

An sich ist die Zyste nicht gefährlich. In vielen Fällen bemerken wir sie selbst gar nicht und sie bildet sich wieder zurück. Sitzt die Zyste jedoch ungünstig, wirkt sie sich ungünstig auf ihre Umgebung aus:

  • Die Zyste übt Druck auf angrenzende Zähne und den Kieferknochen aus.
  • Der Kieferknochen weicht der Zyste aus und bildet sich zurück.
  • Dadurch kann sich ein Zahn lockern, so weit bis er ausfällt.

Bösartige Entartungen in Form eines Tumors sind selten. Sie können durch eine frühzeitige Entfernung der Zyste auch gänzlich vermieden werden.
Wir entfernen Zysten in der Regel minimalinvasiv und unter örtlicher Betäubung.


Ihnen wird heiß und kalt, wenn Sie an eine örtliche Betäubung denken? Sie möchten lieber gar nichts von der Behandlung mitbekommen? Sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen und behandeln Sie unter Lachgas. Lesen Sie hier mehr über die Möglichkeiten einer Lachgassedierung in unserer Zahnarztpraxis in Hockenheim:

Wenn Lippenbändchen stören

Ein Lippenbändchen muss behandelt werden, wenn es zu Zahnlücken, Sprachproblemen oder Zahnfleischrückgang führt.

Das Lippenbändchen ist eine Bindegewebsfalte:

  • Sie verbindet die Lippen mit dem Zahnfleisch. Mehr macht sie eigentlich nicht. In der Regel fällt sie gar nicht weiter auf.
  • Fällt das Lippenbändchen jedoch zu kräftig straff aus, kann das zu Problemen führen. Es „quetscht“ sich zwischen die beiden Frontzähne.
  • Dadurch entsteht eine Lücke.

Bei Kindern kann das zu Sprachfehlern führen. Durch ein zu straffes Lippenbändchen kann zudem das Zahnfleisch zurückgehen. Die Folgen sind ein höheres Kariesrisiko oder empfindlichere Zähne.

Ob jung oder erwachsen: Stört das Lippenbändchen, raten wir dazu, es in einem kleinen Eingriff zu entfernen. Wir führen die in der Regel relativ rasch und unter lokaler Betäubung durch.

Oralchirurgisches Team der Zahnarztpraxis Becker in Hockenheim bei einer Behandlung

Wurzelspitzenresektion – um Ihren Zahn zu erhalten

Eine Wurzelspitzenresektion wird durchgeführt, wenn eine Entzündung an der Zahnwurzel trotz Wurzelbehandlung bestehen bleibt.

Schmerzt Ihr wurzelkanalbehandelter Zahn? Womöglich hat sich die Wurzelspitze entzündet. In vielen Fällen können wir Ihren Zahn mit einer Wurzelspitzenresektion noch erhalten. Wir kappen dabei die entzündete Wurzelspitze und erhalten dadurch Ihren Zahn. Der Eingriff erfolgt in der Regel rasch und minimalinvasiv, also durch kleine Einschnitte, die meist weniger schmerzen und schneller verheilen.

So läuft die Wurzelspitzenresektion in unserer Zahnarztpraxis in Hockenheim ab:

  1. Wir betäuben die betroffene Stelle.
  2. Anschließend öffnen wir das Zahnfleisch minimal, nah an der Wurzel.
  3. Wir entfernen die entzündete Wurzelspitze, gegebenenfalls auch entzündetes, umliegendes Gewebe und betroffene Seitenkanäle.
  4. Wir reinigen und desinfizieren den Wurzelkanal.
  5. Anschließend verschließen wir ihn dicht, um zu vermeiden, dass Bakterien eindringen.

Freilegung von verlagerten Zähnen

Verlagerte Zähne müssen freigelegt werden, wenn sie nicht richtig durchbrechen und die Zahnstellung beeinträchtigen.

Manchmal wachsen Zähne nicht so, wie sie sollen. Die kleinen Rebellen. Sie wachsen nicht durch das Zahnfleisch in die Mundhöhle. Sie bleiben im Zahnfleisch oder sogar im Kiefer liegen. Im Röntgenbild kann man sehen, dass sie zum Beispiel quer liegen. Diese „verlagerten“ Zähne können die anderen Zähne und Ihr Gebiss massiv stören, indem sie gegen gesunde Zähne drücken und diese verschieben.

Damit Ihre Zähne richtig aufeinander und ineinander beißen, versuchen wir, schief liegende Zähne in das Gesamtbild einzuordnen. Das heißt, wir legen die Zähne frei.

  • In der Regel arbeiten wir hier mit Kieferorthopäden zusammen, damit Ihr Zahn in die richtige Stellung „gezogen“ wird.
  • Erweist sich die Einordnung als schwierig, ist es ratsam, diese verlagerten Zähne zu entfernen.

Wir informieren Sie gerne in unserer Zahnarztpraxis zu den Möglichkeiten der Oralchirurgie.

Verhalten vor und nach der OP: Was ist wichtig und wie unterstützen wir Sie?

Nach dem Eingriff können Sie viel für eine gute Wundheilung tun. Die wichtigsten Punkte:

  • Kühlen: Kühlen Sie die Wange in den ersten 3 Tagen. Nutzen Sie feucht-kalte Umschläge oder eine Kühlkompresse im Tuch. Legen Sie kein Eis direkt auf die Haut. Bleiben Sie dabei aufrecht sitzen.
  • Schwellung: Meist ist sie bis zum 3. Tag am stärksten. Das ist normal und in der Regel kein Zeichen einer Entzündung.
  • Schonen: Verzichten Sie 3 Tage auf Sport, Sauna und Anstrengung. Lagern Sie den Kopf beim Schlafen hoch.
  • Essen und Trinken: Essen Sie erst, wenn die Betäubung weg ist. In den ersten Tagen weiche, lauwarme Kost. Kauen Sie auf der nicht operierten Seite. Meiden Sie Körner und Milchprodukte.
  • Verzichten: Kein Nikotin, kein Alkohol, kein Kaffee oder Schwarztee für einige Tage. Das beugt Nachblutungen vor.
  • Mundpflege: Putzen Sie Ihre Zähne weiter, sparen Sie die Wunde aus. Spülen Sie am OP-Tag nicht kräftig.
  • Schmerzmittel: Nehmen Sie nur das empfohlene Schmerzmittel. Bitte kein Aspirin, es erhöht die Blutungsgefahr.
  • Nachblutung: Etwas Nachsickern ist normal. Beißen Sie bei stärkerer Blutung etwa eine Stunde auf ein sauberes Tuch. Hält sie an, melden Sie sich bei uns.

Gut zu wissen: Sie bekommen immer einen individuellen Nachsorgeplan, einen Kontrolltermin und unsere Nummer für Rückfragen. Bringen Sie zum Eingriff eine Begleitperson mit, denn Ihr Reaktionsvermögen kann danach herabgesetzt sein.

Melden Sie sich bei uns, wenn Schwellung, Schmerzen oder Fieber nach dem 3. Tag wieder zunehmen. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst.

Häufige Fragen zur Oralchirurgie

Habe ich während oder nach einem oralchirurgischen Eingriff Schmerzen?

Während des Eingriffs spüren Sie durch die Betäubung meist keinen Schmerz. Danach kann die Wunde einige Tage etwas ziehen, drücken oder pochen. Mit dem empfohlenen Schmerzmittel lässt sich das meist gut lindern. Eine Schwellung und ein leichtes Spannen sind normal.

Muss ich nach dem Eingriff abgeholt werden?

Ihre Reaktion kann nach dem Eingriff für einige Stunden herabgesetzt sein. Das gilt auch nach örtlicher Betäubung. Bringen Sie darum eine Begleitperson mit. Minderjährige geben wir nur an eine erwachsene Begleitperson mit.

Wann sollte ich mich nach der OP bei Ihnen melden?

Melden Sie sich, wenn Schwellung, Schmerzen oder Fieber nach dem 3. Tag wieder zunehmen. Auch bei einer starken Nachblutung, die nicht aufhört. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der zahnärztliche Notdienst.

Wie lange falle ich nach dem Eingriff aus?

Das hängt vom Eingriff und von Ihrem Beruf ab. Planen Sie den Tag der Behandlung frei ein und gönnen Sie sich Ruhe. Wenn Sie eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber brauchen, stellen wir sie aus. Nach einer Behandlung im Dämmerschlaf dürfen Sie 24 Stunden nicht selbst Auto oder Rad fahren.

Muss ich nüchtern in die Praxis kommen?

Das hängt davon ab, wie wir Sie betäuben. Bei örtlicher Betäubung können Sie normal essen, ein leichtes Frühstück ist sogar sinnvoll. Für eine Behandlung im Dämmerschlaf gilt: sechs Stunden vorher nichts mehr essen, zwei Stunden vorher nur noch klare Flüssigkeit, kein Alkohol und kein Nikotin.

Muss ich den Eingriff wach miterleben?

Nein. Sie entscheiden mit. Haben Sie Angst vor der Spritze, behandeln wir Sie unter Lachgas. Sie bleiben dabei wach und ansprechbar und brauchen keine Begleitperson. Möchten Sie von der Behandlung nichts mitbekommen, sedieren wir Sie im Dämmerschlaf, was keine Vollnarkose ist. Dafür überwachen wir durchgehend Ihre Vitalwerte, und Sie werden anschließend abgeholt.

Zahlt die Krankenkasse die Weisheitszahn-OP und die Sedierung?

Die Entfernung der Weisheitszähne übernimmt Ihre Kasse, wenn ein medizinischer Grund vorliegt. Die Sedierung ist davon getrennt zu sehen: Der Dämmerschlaf ist eine Privatleistung, bei Lachgas beteiligen sich einzelne Kassen im Zusammenhang mit einer Weisheitszahnentfernung. Fragen Sie vorher bei Ihrer Kasse nach, wir nennen Ihnen die Kosten vorab.

Müssen Weisheitszähne immer raus?

Nein. Ist im Kiefer genug Platz und fügen sich die Weisheitszähne gut ein, bleiben sie. Wir entfernen sie, wenn sie verlagert sind, Schmerzen verursachen, den Zusammenbiss oder die Gebissentwicklung stören oder sich das Gewebe um sie herum entzündet. Wir entscheiden das nach einer gründlichen Diagnose, nicht vorsorglich.

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